Ein Blick hinter eine Kleinigkeit

Das neue Login-Widget

Das neue Login-Widget

Um diese Lehrportfolio-Plattform scheint es oft sehr ruhig zu sein. Viel passiert hinter den Kulissen. Wir haben seit gestern aber eine Neuerung, die jeder sehen kann. Um sich einzuloggen, fand man bisher am rechten Rand einen Link, der zu einer anderen Seite führte. Nach Eingabe seiner Daten landete man dann im „Backend“ zu seinem Lehrportfolio, wo man Beiträge verfassen kann. Wir denken, wir haben diese Schritte einfacher und schöner hinbekommen.

Am rechten Rand gibt es nun die Möglichkeit, seine Zugangsdaten direkt einzugeben — oder sich einen Code zum Neusetzen an seine E-Mail-Adresse schicken zu lassen, sollte man Benutzernamen oder Passwort vergessen haben. Der Umweg über andere Seiten entfällt komplett.

Eigentlich eine Kleinigkeit, dennoch sind wir bisher anders gefahren. Warum hat das so lange gedauert? Schauen wir doch einmal, woran das liegt. Zunächst einmal haben wir bei teach4TU niemanden, der sich Vollzeit mit der Softwareentwicklung der Plattform beschäftigt. Die Hauptprogrammierarbeit wird von unseren studentischen Mitarbeitern Edgard Schmidt und Waldemar Gorbunov übernommen. Die kennen sich aus, aber das Studium geht vor. Dann müssen wir natürlich priorisieren. Einige Dinge sind wichtiger als andere und werden zuerst abgearbeitet. Das sieht mal nicht immer, wie wir oben schon angedeutet haben. Und selbst wenn es losgeht mit dem Programmieren, gibt es auch dort mehr zu tun, als es zunächst ins Auge fällt.

Nehmen wir die neue Anmeldefunktion als Beispiel. Nachdem die Idee stand, sie direkt auf der Portfolio-Seite anzubieten und nicht über eine separate Seite, haben wir zunächst nach bereits bestehenden Lösungen gesucht; unsere Plattform basiert auf WordPress, und dafür gibt es bereits viele Erweiterungen. Leider existierte noch keine, die unseren Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht wurde. Also: Selbst erstellen! Und das umfasst dann so einiges…

Wir müssen uns überlegen, wie der Anmeldeprozess verlaufen könnte, wie das ganze aussehen soll und wie unsere Erweiterung mit den NutzerInnen „sprechen“ soll. Wir schreiben schrittweise stets lauffähige Versionen, die wir testen, erweitern, testen, erweitern, … Wir schauen gegenseitig unsere Quelltexte an, diskutieren Verbesserungsvorschläge, bauen den Quelltext um, denken an mögliche Sicherheitslücken oder wie es schneller oder eleganter geht, eignen uns selbständig Wissen an, das uns fehlt, räumen den Quelltext auf und halten unsere Gedanken in Kommentaren fest. Und zwischendurch bekommen wir weitere Ideen, mit denen wir das Programm noch verbessern können. Davon haben wir auch noch einige — die man halt dummerweise von außen nicht sehen wird — aber lange Rede, kurzer Sinn: Die erste veröffentlichte Version darf sich nun im täglichen Einsatz bewähren! Wir freuen uns über Rückmeldung!

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