Wir wollten’s ja wissen (Teil 2)

Da hatte ich mich neulich wohl etwas weit aus dem Fenster gelehnt, als ich im ersten Beitrag zur E-Portfoliobefragung¹ die Fortsetzung „in wenigen Tagen“ angekündigt hatte – „in wenigen Wochen“ wäre passender gewesen… Wie dem auch sei, hier sind sie nun, die weiteren Einschätzungen unserer NutzerInnen.

Unsere Türsteher-Abfrage (Zeile 4) lässt nur "menschliche" Kommentare vorbei

Unsere Türsteher-Abfrage (Zeile 4) lässt nur „menschliche“ Kommentare vorbei

Ein lästiges Phänomen, von dem unser E-Portfoliosystem erfreulich lange verschont blieb, ist das der Spam-Kommentare. In sämtlichen E-Portfolios können ja alle öffentlich sichtbaren Inhalte kommentiert werden – eine Einstellung, die wir gewählt haben, um den Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu unterstützen. So weit, so gut. Noch viel eifriger als Menschen geben jedoch leider Computer Kommentare ab, und diese sind dann nicht allzu konstruktiv und dementsprechend störend. Irgendwann haben die sog. Bots auch von unserer Plattform Wind bekommen und in einzelnen E-Portfolios zahllose unnütze Kommentare hinterlassen. Da Kommentare nicht automatisch öffentlich sichtbar sind, war den betroffenen E-Portfolios von außen zwar nichts anzumerken, doch ihren InhaberInnen fiel es zunehmend schwerer, in der Vielzahl von Kommentaren diejenigen menschlichen Ursprungs auszumachen. Auf diese Phase muss sich der Kommentar in der E-Portfoliobefragung beziehen, die Spam-Belastung sei „sehr hoch“. Inzwischen ist sie es nicht mehr, denn wir haben im ersten Schritt ein sog. Captcha in die Kommentarfunktion integriert, das wir später durch eine noch bequemere selbst entwickelte Abfrage ersetzt haben. Möchte man heute in einem beliebigen E-Portfolio einen Kommentar abgeben, muss man lediglich teach4TU oder teach4tu in dem entsprechenden Feld eingeben, um ihn absenden zu können – eine Leistung, zu der die bösen Bots nicht in der Lage sind. Mitleid ist hier dennoch fehl am Platze.

Meistens, aber nicht immer ausreichend: Die Sichtbarkeits-Einstellungen für E-Portfolioinhalte

Meistens, aber eben nicht immer ausreichend: Die Sichtbarkeits-Einstellungen für E-Portfolioinhalte

Neben dem rückwirkend bemängelten Spam-Problem wurde in der Befragung kritisiert, dass es nicht möglich ist, ganze E-Portfolios auf Wunsch nur TU-weit sichtbar zu machen. Momentan können ja einzelne Inhalte eines E-Portfolios „privat“ (= nur der Inhaberin/dem Inhaber sichtbar), passwortgeschützt (= nur allen sichtbar, die das Passwort kennen) oder öffentlich (= weltweit sichtbar) gespeichert werden, doch diese drei Varianten reichen mancher/manchem nicht. Daher entwickeln wir zurzeit eine Möglichkeit, E-Portfolios für bestimmte IP-Adressen(bereiche) zugänglich zu machen. Wir stehen kurz vor der Fertigstellung, deshalb kann ich hier guten Gewissens sagen: Mehr zu dem Thema in Kürze!

So, und wer sich bis hierhin durchgeackert hat, der hat sich zum Schluss ein paar uneingeschränkt positive Erkenntnisse verdient: Unsere NutzerInnen loben nämlich ausdrücklich nicht nur die „einfache Struktur und Handhabung“ der E-Portfolios, die zu einem „leichten Einstieg“ beiträgt, sondern darüber hinaus auch die „gute persönliche Einführung“ und den „freundlichen Support“ durch das E-Portfolio-Team. Vielen Dank dafür – und: sehr gern geschehen! 🙂

Den Abschluss unserer kleinen Evaluations-Trilogie bilden die nicht minder interessanten Rückmeldungen der Nicht-NutzerInnen. Freuen Sie sich auf den Beitrag in wenigen … (hier bitte eine beliebige Zeiteinheit einsetzen (und nicht wundern, wenn’s dann doch wieder länger dauert)).


¹ Wie in Teil 1 bereits erwähnt wurde die Befragung von meiner Kollegin Mareike Beuße (unter meiner Mitwirkung) konzipiert und anschließend von ihr durchgeführt und ausgewertet.

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