Wir wollten’s ja wissen (Teil 3)

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, und selbst wenn es im dritten Teil unserer kleinen Evaluations-Beitragsreihe um die Nicht-Nutzung geht, spricht trotzdem nichts gegen eine positive Stimmung – schließlich können uns auch die Nicht-NutzerInnen wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung des teach4TU-Teilprojekts „E-Portfolio“ geben.

Usability-Evaluation_NutzungsmöglichkeitenSo wird aus ihren Statements z. B. sehr deutlich, dass ihnen a) der Zeitaufwand, sich mit einem E-Portfolio zu beschäftigen, zu hoch erscheint und b) der Nutzen von Lehrportfolios unklar ist. Hier können und werden wir in Zukunft nachbessern, d. h. in erster Linie noch pointierter als bisher kommunizieren, dass a) der Zeitaufwand selbst gesteuert wird und b) der Nutzen von E-Portfolios umso größer ist, je aktiver man sich beteiligt – oder anders ausgedrückt: Der Nutzen eines solchen Mediums kann sich eben erst bei dessen Nutzung voll erschließen (nicht umsonst spricht man ja von „Social Media“ oder dem „Social Web“ bzw. „Mitmachnetz“). In die gleiche Kerbe schlägt auch die Aussage, man würde selbst umso eher ein E-Portfolio nutzen, ja mehr andere das auch tun. Was aber, wenn alle anderen dieselbe abwartende Einstellung haben? Dann fängt theoretisch nie jemand an. Zum Glück ist das ja nicht so, doch für uns sind solche Gedanken Anlass dafür, z. B. über Impulse nachzudenken, mit denen sich diese allererste Nutzungshürde überwinden lässt. Dann nämlich könnten die Nutzungszwecke, die auch die Nicht-NutzerInnen reizvoll finden (s. Abb.), erfahrbar werden und motivierend wirken.

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