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Heute geht es um praktische Empfehlungen zum Einsatz, Umgang und der Bewertung von Lehrportfolios in Berufungsverfahren neuer Hochschullehrender.

In dem Artikel „Lehrportfolios in Berufungsverfahren“ von Caroline Trautwein und Marianne Merkt haben die Autorinnen in einem integrativen Kriterienkatalog Empfehlungen festgehalten, welcher eine individuelle, fachspezifische Anpassung ermöglichen und so eine möglichst hohe Praktikabilität aufweisen soll. Grundlage für den Kriterienkatalog bildet ein theoretisch und empirisch fundiertes Modell, welches in dem Projekt „Lehrqualität berufen und fördern“ der Universität Hamburg entwickelt wurde. Es knüpft an den Bedarf eines empirisch fundierten, geeigneten und systematisch eingesetzten Verfahrens zur Erhebung der Lehrkompetenz von Hochschulehrenden an.

Als wichtige Bereiche eines Lehrportfolios nennen die Autorinnen „Lehr-Lern-Philosophie, Lehrpraxis, Entwicklung, Portfolioübergreifende Fragen, Optionale Fragen“. Sie bieten den Inhalt an geeigneten Stellen in übersichtlicher Tabellenform an, ohne dabei an Tiefe zu verlieren und liefern so einen praxisorientierten Leitfaden.

Zusätzlich befürworten sie zum Einsatz eines Lehrportfolios ergänzende Verfahrenselemente. So soll ein möglichst umfassender Blick auf die Lehrkompetenz erreicht werden. Darin sieht auch die Universität Hamburg die Chance zur Förderung neuer Lehrender durch den gezielten Einsatz von Coachings nach der Berufung.

Trautwein, Caroline & Merkt, Marianne (2013): Lehrportfolios in Berufungsverfahren. In Brigitte Berendt, Johannes Wildt & Birgit Szczyrba (Hrg.), Neues Handbuch Hochschullehre. Lehren und Lernen effizient gestalten (Grundwerk inkl. CD) (J/1/13). Stuttgart: Raabe.

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