1. Lehrphilosophie

Unsere gebaute Umwelt lässt sich ohne Kenntnisse ihrer historischen Grundlagen, Kulturtechniken und Wissensfelder nicht verstehen. Jede theoretische wie planerisch-tätige Intervention erfordert daher eine sorgfältige Grundlagenermittlung, um gleichermaßen zur fundierten Einschätzung des Gebauten zu gelangen, seiner Substanz und seiner räumlichen, materiellen wie immateriellen kulturtechnischen Bedeutung.

Mir ist es daher ein Anliegen, die Studierenden mit Blick auf die Bauprozesse der Vergangenheit für die Belange der Architektur heute zu sensibilisieren. Mein Ziel ist es, die Kritik- und Reflexionsfähigkeit der Studierenden für das Fach Architektur zu fördern und ihre Teamfähigkeit herauszubilden. Eine nachhaltig wirkende Wissensaneignung und –vermittlung erfolgt unter aktiver Beteiligung der Studierenden an den laufenden Forschungsprojekten durch ein „Forschendes Lernen und lernendes Forschen.“ Dabei verstehe ich mich als Impulsgeber, Berater und Koordinator, um sich neues Wissen auf dem weiten Feld der Bau- und Stadtbaugeschichte anzueignen und anzuwenden. Dabei kommt ein breites Methodenrepertoire in Abstimmung mit den Studierenden zum Einsatz, um ein aktives und selbständiges Lernen zu ermöglichen.

Die Wechselverhältnisse zwischen Theorie und Praxis definieren dabei meinen grundsätzlichen Anspruch an Forschung und Lehre, den interdisziplinären Austausch zu fördern und als grundlegend für das wissenschaftliche Selbstverständnis zu begreifen.

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