Open Access aus Sicht von Lehrenden in Braunschweig?

Hey, ihr Braunschweiger Lehrenden! Zur universitären Hochschullehre gehört ja für die Studierenden eine gehörige Portion Forschung dazu – und sei es (leider) nur passiv als KonsumentInnen. Könnt ihr da mitgehen? An den Publikationen anderer könnt ihr wenig tun, aber wie haltet ihr es mit euren eigenen Veröffentlichungen? Seht ihr zu, dass sie möglichst frei zur Verfügung stehen, so dass jede Person, die daraus etwas lernen möchte, auch möglichst einfachen Zugriff darauf hat (Open Access)? Falls nein, woran hakt es (noch)?

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Wie ist teach4TU beim Thema Digitalisierung aufgestellt?

Jürgen Handke, der bereits bei einer Veranstaltung des Netzwerks “Qualitätsoffensive in Niedersachsen” zu Gast war, hat diese Woche ein kurzes Video ins Netz gestellt. Er beschäftigt sich darin mit der Frage, inwiefern Lehrende TreiberInnen der Digitalisierung von Lehre sein können. Unter anderem teilt er dazu Personenkreise in MacherInnen und Nicht-MacherInnen ein.

Da ich neulich bereits in einem Beitrag wissen wollte, ob teach4TU eine universitäre Analogburg sei, kann ich das Thema hier noch einmal aufgreifen. Inwiefern würden sich die Angehörigen von teach4TU als MacherInnen oder Nicht-MacherInnen sehen? Bedient ihr in euren Angeboten die von Jürgen Handke benannte “Klaviatur der Digitalisierung” und seid Vor-, Schritt- oder FitmacherInnen? Oder – ganz selbstkritisch oder selbstbewusst (?!) – passiert in die Richtung bei euch eher nichts (Richtiges nach Handke)?

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Feierabendbier: Open Education

Für Freunde der offenen und digitalen Bildung in Braunschweig (und anderswo) habe ich etwas Schönes gefunden. Markus Deimann und Christian Friedrich besprechen im jungen Podcast “Feierabendbier: Open Education”, was sie selbst rund um das Thema Open Education bewerkstelligen und was ihnen von anderen auf Konferenzen, in Videos, Tweets, Blogbeiträgen oder anderen Artikeln unterkommt. Und sie trinken Bier. Hört doch mal rein.

http://www.stitcher.com/podcast/feierabendbier-open-education (Embedden geht hier leider nicht…)

Getreu dem Motto “Tue, was du predigst”, steht der Podcast natürlich auch unter einer Creative-Commons-Lizenz.

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„When you have good ideas and lawyers together in the same room, nothing ever happens.“

Vergangenen Monat wurde auf e-teaching.org ein Webinar zur Zukunft von Lernmanagement-Systemen angeboten (an der TU Braunschweig heißt das Lernmanagement-System Stud.IP), in dem viel diskutiert wurde. Könnt ihr anhand der Aufzeichnung verfolgen. In diesem Beitrag widme ich mich einem Nebenschauplatz der Diskussion: dem Datenschutz in der Hochschullehre.

„When you have good ideas and lawyers together in the same room, nothing ever happens.“ (Dan Ariely)

Als Mitglied des Chaos Computer Clubs wäre es sonderbar, wenn ich mir dazu keine Meinung gebildet hätte. Gemäß der Maxime „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“ der Hacker-Ethik bin ich auch ganz sicher kein Feind des Datenschutzes. Ich bin aber ebenso ein freiheitsliebender Mensch, und als solcher kratze ich mich doch mitunter am Kopf. An Hochschulen habe ich an verschiedenen Stellen erlebt, wie normal es einerseits etwa zu sein scheint, Prüfungsergebnisse unverschlüsselt per E-Mail zu versenden oder ohne Zugriffsbeschränkungen auf Servern zu lagern. Wie oft habe ich wiederum gegen Lehrszenario X oder Y den pauschalen Einwand gehört: „Geht nicht. Datenschutz.“

Ist das eigentlich tatsächlich durch die Bank so? Ich weiß es nicht. Die Frage ist nicht rhetorischer Natur.

Nehmen wir an, meine erwachsenen Studierenden und ich sind uns einig, dass wir irgendeinen (kommerziellen) Dienst im Netz für eine Veranstaltung nutzen wollen, weil wir es für sinnvoll halten — darf uns das mit dem Verweis auf Datenschutzregeln einer Hochschule untersagt werden? Gehört der Datenschutz in dieser Situation zu einem unveräußerlichen Recht? Oder sind wir bloß in Angstland, wo man lieber paternalistisch alles erst einmal komplett verbietet, was einem zu digital daher und nicht ganz geheuer vorkommt – oder das Lernen in “abgesegnete” aber unbrauchbare Systeme zwängt?

Schreibt’s mir bitte in die Kommentare, wenn ihr Wissen bzw. eine Meinung dazu habt oder gerne einmal schildern möchtet, was ihr beim Thema Datenschutz in der Lehre schon alles erlebt habt.

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Lehr-Lern-Software H5P ganz einfach erweitern

Erinnert ihr euch an H5P? Habe neulich kurz darüber berichtet. Tolle Software, die man in seine eigenen Systeme integrieren kann, um interaktive Inhalte einzubauen.

Was bisher schon möglich ist, sind interaktive Präsentationen. Statt bloß ansehbare Schaubilder aufzutischen, lassen sich mit H5P beispielsweise auch einfach Multiple-Choice-Fragen, Videos oder andere Scherze einbauen. Kann ich hier leider nicht direkt integrieren, weil auf der E-Portfolio-Plattform weder das PlugIn installiert ist noch Einbetten von anderswo zugelassen ist. Müsstet ihr hier schauen.

Am vergangenen Mittwoch hat nun jemand gefragt, ob die Schaubilder nicht auch nach einer bestimmten Zeit automatisch weitergeschaltet werden könnten. Geht nicht. Sind also Szenarios wie PechaKucha mit H5P nicht machbar? Zum Glück ist darf am Quelltext der Software gearbeitet werden, und ich hatte am Wochenende etwas Zeit übrig :-)

Mit meiner Ergänzung kann man einen Auto-Präsentationsmodus einschalten und dann für jedes Schaubild einzeln festlegen, wie lange es eingeblendet werden soll – oder man setzt einfach einen globalen Wert wie 20 Sekunden für Pecha Kucha. Man kann außerdem entscheiden, ob die Präsentation nach Ablauf wieder von vorne beginnen soll.

Wie kann man das nun benutzen? Noch nicht “offiziell”, weil ich noch nicht ganz fertig bin. Wer mag, kann sich schon alles von github herunterladen und benutzen, aber dem Editor fehlt noch die Möglichkeit, individuelle Zeitblöcke für einzelne Schaubilder zu setzen. Das muss man momentan noch per Hand in der H5P-Datei eintragen. Aber wenn das erledigt ist, dann kann das wie hier aussehen… Nein, ja leider nicht hier… Schaut doch bei Interesse in meinem Blog vorbei.

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