Was man als Lehrender der BWL (und anderswo) machen könnte

photo-1468582232004-7f2dc42c8e2dMitarbeiterInnen aus dem Department für Wirtschaftswissenschaften gehörten zahlenmäßig eher zu den verhalteneren TeilnehmerInnen der Basisqualifizierung von teach4TU. Die aktuelle Ausgabe des Podcasts Forschergeist empfehle ich trotzdem (natürlich auch den Leuten von teach4TU).

Der Podcast “Forschergeist” von Stifterverband/Metaebene ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Moderator Tim Pritlove interviewt Michael Vogel, seines Zeichens Professor für BWL und Tourismusmanagement in Bremerhaven. Der erzählt beispielsweise darüber, dass er gerne das Konzept des Problembasierten Lernens einsetzt. Weitaus spannender finde ich aber sein Projekte, in denen er Erkenntnis- und Erfahrungsobjekte der BWL zusammenführt. Er berichtet nämlich, wie er Studierenden die Gründung und Leitung des Bremer Straßenmagazins Zeitschrift der Straße übertragen habe, um das an der Hochschule Gelernte direkt in der Praxis verorten und erproben zu können (und gleichzeitig auch noch etwas Gutes zu tun, Stichwort Service Learning). Er durchbreche damit auch bewusst die künstliche Disziplinarität der Wissenschaft, die es in der realen Welt so nicht gäbe. Er spricht zudem von den guten Erfahrungen, die er damit gemacht hat, aber auch von den Schwierigkeiten, auf die er damit stößt. Defintiv hörenswert und ein schönes Beispiel, was man als Professor mit Engagement für die Lehre schaffen kann.

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Lernen mit E bei teach4TU?

Mitte Juli erschien in der Computerwoche ein Beitrag, der sich mit zwei Dingen beschäftigte. Thema Nummer 1 waren Probleme, die entständen, wenn man den Begriff E-Learning nutze. Dazu hat Thomas Czerwionka ja bereits vor über einem Jahr einen Beitrag verfasst, und der passt ganz hervorragend dazu.

Thema Nummer 2 waren die Freiheiten, die die Online-Welt für die TeilnehmerInnen betrieblicher Weiterbildungsangebote mit sich bringe. Im Text werden vor allem Flexibilisierung und Individualisierung hervorgehoben, angefangen beim Zugang zu Inhalten bis zur Kommunikation untereinander. Es wird allerdings mit Blick auf die Realität festgehalten:

“Doch in den Schulungskonzepten der Unternehmen ist diese Denkweise noch nicht angekommen. Nur zögerlich werden Online-Angebote im Markt genutzt, für interne fachliche Trainings noch weniger. Stattdessen verharren die Betriebe in klassischen Schulungskonzepten. Da dominiert unverändert die Präsenzschulung, obwohl sie den heutigen Bedürfnissen der Mitarbeiter beim Wissenstransfer aus vielerlei Gründen immer weniger entspricht.”

Wie sieht es da eigentlich bei teach4TU aus? Welche Online-Schulungsangebote werden für Lehrende entwickelt oder gibt es schon? Welche der digitalen Medien oder daran geknüpfte Konzepte, die den Lehrenden in Workshops und anderen Formaten für deren Lehre näher gebracht werden, werden auch in den Angeboten von teach4TU bzw. von den teach4TUlerInnen selbst eingesetzt?

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Stud.IP mit h5p aufmotzen?

Stud.IPIch war nie ein großer Freund von Stud.IP, auch wenn sich beim Sprung auf Version 3 durchaus etwas bewegt hat. Wenn ihr Braunschweiger eurem System etwas Gutes tun wollt, solltet ihr die Software h5p integrieren. Hinter dem Kürzel verbirgt sich ein PlugIn für prinzipiell beliebige Plattformen, die damit um diverse interaktive Elemente bereichert werden. “Was sollen denn diese diversen interaktiven Elemente sein”, fragt ihr euch? Am besten schaut ihr euch zwei Beispiele an, die ich damit erstellt habe und lest dann weiter.

Mit einer vergleichsweise simplen Implementierung der Schnittstelle für Stud.IP könnten Lehrende der TU Braunschweig all das auf einen Schlag nutzen und auch von der Weiterentwicklung profitieren. h5p ist nämlich Open Source, kostenlos, offen für Programmierbeteiligung durch andere und bringt durchaus sogar schon eine kleine Community mit. Wenn ihr in der nächsten Version die Möglichkeit findet, die Abspielgeschwindigkeit der Videos zu regulieren, dann stammt die tatsächlich auch von mir — Testweise hier schon sichtbar :-)

p. s.: Neben Drupal und Moodle gibt es auch für WordPress bereits ein PlugIn, um h5p zu integrieren. Wäre also innerhalb von ein paar Minuten für das Lehrportfolio verfügbar ;-)

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Was macht eigentlich ein Hochschulstudium aus?

Habt ihr schon einmal aus den Fenstern der TU Braunschweig hinausgeschaut? Da gibt es eine große weite Welt an Leuten, die am Bildungssystem schrauben und neue Möglichkeiten erproben. Vieles davon hat mit digitalen Medien zu tun, und die Wellen der Digitalisierung schlagen gefühlt auch immer heftiger gegen die Mauern der Hochschulen. Mich hat das zu einer Frage und einer Folgefrage gebracht:

Was macht ein Hochschulstudium aus? Und was davon lässt sich weshalb nicht digital abbilden – oder warum vielleicht doch?

Ich kann mit gut vorstellen, dass diese Frage auch im Rahmen von (und bei) teach4TU zu interessanten Diskussionen führen könnte – die sich auch öffnen ließen. Und da es hier dieses Lehrportfolio gibt, könntet ihr natürlich auch alle (Lehrende wie teach4TUlerInnen) ganz einfach an einer Blogparade zu der Frage teilnehmen. Was das ist und wie das geht, steht im verlinkten Beitrag. Ihr könnt es euch aber auch anhören, denn ich bin kürzlich im Rahmen der Podcastreihe “Jöran ruft an” kürzlich dazu befragt worden.

Der Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Rechteinhaber: Jöran Muuß-Merholz

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Hi, Francis!

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Booooo! Hä? Was? Wie? Was macht der denn hier? Hattet ihr tatsächlich auf mein virtuelles Ableben hier gewettet? (T_T)

Wenn ich mir anschaue, dass beispielsweise im Portfolio der Basisqualifizierung (oder nun der “Basisquali light”) seit Januar gerade einmal ein Beitrag jenseits von PDF-Schleuderei erschienen ist, dann kribbelt es einfach in meinen Fingern. Für mein Gusto gibt es hier zu wenig Beteiligung von teach4TU selbst und zu wenig Hinweise auf interessante Diskussionen und Inhalte rund um die Hochschullehre. Ich habe in einem anderen Braunschweiger Kontext ja schon einmal gefragt: Fehlt der Mut, sich seiner Möglichkeiten zu bedienen?

Wisst ihr was? Ich stifte hier einfach mal wieder etwas Unruhe. Ihr könnt ja schauen, was ihr daraus macht (^_^).

p. s.: Das Bild oben gibt’s übrigens auch im praktischen FullHD-Format für Videos oder als Bildschirmhintergrund!1!!

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