Die lange Nacht der offenen Wissenschaft?

Eine sicher interessante Veranstaltung erwartet uns am 9. März in der Zeit ab 21:00. Timo van Treeck und Christian Spannagel und Lutz Berger möchten sich mit diversen Personen zum Thema offene Wissenschaft (oder Open Science) unterhalten — und das rund um den Erdball. Sie nennen es #Nachtcamp.

Nein, das ist kein BarCamp 🙂 Ihr könnt euch aber dennoch einbringen. Ihr könnt Vorschläge machen, wer per Livestream dazugeschaltet werden soll. Ihr könnt vorschlagen, was die Jungs fragen sollen. Und natürlich dürft ihr auch sonstige Ideen teilen. Dafür steht euch bis morgen ein GoogleDoc zur Verfügung.

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H5Ppy Birthday!

Es gibt einen Grund zum Feiern! Wenn man der Wikipedia Glauben schenken darf, dann wird heute die großartige Software H5P vier Jahre alt. H5Ppy Birthday!

H5Ppy Birthday

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Mein Abschlussprojekt zum Maschinenlernen … Los geht’s!

Nachdem ich Ende letzten Jahres zwei Wochen Urlaub dafür genutzt hatte, um Zeit für die „Machine Learning Engineer“-Fortbildung bei Udacity zu investieren, ging es danach deutlich langsamer voran. Es war schwieriger als gedacht, ein Thema für mein Abschlussprojekt zu finden. Ich hatte ja auch hier etwas dazu geschrieben. Datensätze gibt es im Netz genug, aber ich wollte an etwas arbeiten, was auch jemand gebrauchen könnte.

Tatsächlich hätte ich für OpenSNP an einem Modell arbeiten können, um anhand von Genomdaten die Herkunft einer Person zu bestimmen, aber dafür kenne ich mich dann mit Biologie doch zu wenig aus. Danach hatte ich Kontakt zu jemandem, der die Problemlösungskompetenz von Studierenden untersucht und auch zahlreiche Daten dazu gesammelt hatte. Seinen Artikel habe ich dank Sci-Hub … per Zufall gefunden. Die Daten lagen allerdings unter Verschluss. Closed Science. Ich sollte erst einmal meinen Lebenslauf schicken, vermutlich um zu prüfen, ob da ein böser Konkurrenzforscher seine Arbeit „stehlen“ wolle. Habe ich verschickt, aber danach nie wieder etwas gehört und auch nicht nachgebohrt. So ein Umfeld meide ich doch lieber … Was soll’s.

Analysesoftware auf einem Laptop

Da der Gebührenzähler unerbittlich tickt, habe ich mich dazu entschlossen, doch einfach ein Wald-und-Wiesen-Thema zu nehmen. Ich habe ein paar Datensätze zu Videospielen gefunden und werde versuchen, damit etwas auf die Beine zu stellen. Vielleicht ist es möglich, darauf aufbauend ein Model zu erstellen, mit dem man anhand von Kritiker- und Kundenbewertungen und ein paar anderen Daten die Verkaufszahlen vorhersagen kann. Der von mir eingereichte Vorschlag ist jedenfalls gerade angenommen worden, und ich kann nun loslegen.

Als Nebenprodukt ist außerdem noch eine weitere Projektidee für H5P (und darüber hinaus) entstanden, die allerdings den Rahmen eines Abschlussprojektes sprengen würde. Werde ich im Nachgang angehen. Offen. Mehr dazu gibt es in Kürze.

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Offenheit in Lehre und Forschung – Königsweg oder Sackgasse?

Speicherstadt_Hamburg

Speicherstadt_Hamburg

Eine Antwort gibt es von mit auf die Frage nicht. Ich bin vorbelastet. Und ich finde diese Entweder-Oder-Fragen sowieso mager. Nichtsdestotrotz habe ich den Titel für diesen Beitrag gewählt. Weshalb? Weil das diesjährige „Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung“ unter dieser Flagge segelt. Es findet am 15. und 16. Juni im schönen Hamburg statt und freut sich über eure Einreichungen zur Titelfrage. Wer sich davon aus theoretischer Perspektive oder aus Praxissicht angesprochen fühlt – und sich dazu ein Poster, einen Vortrag, eine Diskussion oder einen Workshop  vorstellen kann – sollte sich den Aufruf zu Beiträgen ansehen. Zeit für Vorschläge ist noch bis zum 1. März.

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§52a geht, §60foo kommt

An vielen Hochschulen in Deutschland wird noch über §52a des Urheberrechts diskutiert, dabei sieht es so aus, als habe dessen ständige Wiederbelebung bald ein Ende. Wie netzpolitik.org berichtet, liegt inzwischen ein Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vor, der die entsprechenden Gesetze flott machen soll für die Wissensgesellschaft. Erstes Fazit von Autor Leonard Dobusch:

Vieles darin dürfte den Alltag von Lehrenden und Forschenden einfacher machen, auf eine nachhaltige Lösung in Form einer flexiblen Generalklausel wurde jedoch verzichtet.

Einige Dinge sollen gemäß Enwurf präzisiert werden, z. B. der nutzbare Umfang fremder Werke, diverse Ausnahmen davon und zahlreiche Einzelregelungen gibt es allerdings immer noch. Ich weiß nicht mehr wo ich gelernt habe, dass Gesetze eben nicht jeden erdenklichen Spezialfall im Detail regeln sollten … Während man gefühlt in den USA für jeden Unsinn verklagt werden kann, fürchtet man sich eher in Deutschland davor. Viele werden daher wohl die neuen Regelungen begrüßen, weil sie Rechtssicherheit versprechen. Eine einfache Generalklausel hätte es allerdings auch getan. Vielleicht irgendwann einmal.

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