#echh13: Coming Home

Gestern war ich auf dem EduCamp in Hamburg, und es fühlte sich für mich gleich doppelt wie Nachhausekommen an. Zum einen habe ich eine Weile in Hamburg gelebt und fühle mich in der Stadt schlicht sehr sehr wohl. Zum anderen treffe ich auf dem EduCamp stets viele Menschen, die an ähnlichen Themen interessiert sind wie ich und einen zu mir kompatiblen Blick auf das Arbeiten in der Bildungswelt haben. Das ist einfach angenehm.

Was ist denn ein EduCamp?

Als kurzer Einschub für diejenigen, die mit dem Begriff EduCamp nichts anfangen können: Das EduCamp ist ein BarCamp unter dem Oberthema Bildung. Mehr Informationen dazu gibt es von Marcel Kirchner und Thomas Bernhardt im folgenden Video (als kurze Ergänzung: es werden auch viele Bildungsthemen angeboten, die nichts mit Medien zu tun haben).

Was habe ich mitgenommen?

Drei der Sessions, die ich besucht habe, fand ich besonders schön. Den Mini-Computer Raspberry Pi mag ich sehr, so dass ich mich über den Austausch zu Lernen mit dem Raspberry Pi gefreut habe. Hintergrund des „Himbeerkuchen“-Einsatzes in der Schule ist die digitale Unmündigkeit, über die ich kürzlich einen (Blog-)Beitrag geschrieben habe.

Um Kuchen ging es auch bei Henning Wötzel-Herber, der forderte: „Keine Bildung ohne Kuchen!“ Sein kuchenpädagogisches Manifest dürfte in den kommenden Jahren die Dibacktik in Schulen und Hochschulen revolutionieren. Davon bin ich überzeugt!

Mein Namensschild

Mein Namensschild

Zusammen mit Christian Spannagel haben wir Ideen gesammelt, wie Hörsaalspiele aussehen können, die auch bei 100 oder ein paar mehr Studierenden das Ziel des Lernens mit dem Auflockernden des Spiels verbinden. Besonders gut gefallen hat mir das umgedrehte Tabu: Lernende sammeln zunächst in Murmelgruppen die Schlüsselbegriffe, die in der Sitzung für sie relevant waren. Im Plenum werden diese anschließend gesammelt und der Lehrende hat schließlich die Aufgabe, das Wesentliche des Tages zusammenzufassen, ohne die Begriffe zu benutzen.

Was neben den Sessions nicht zu kurz kam, waren natürlich Gespräche mit den Anwesenden. Neben alten Bekannten habe ich beispielsweise Oliver Berger kennengelernt, der die Website Bricktopia betreibt – ich lege sie allen LEGO-Begeisterten ans Herz.

DANKE, DANKE, DANKE an alle Organisatorinnen und Organisatoren und an alle Teilgeberinnen und Teilgeber!

Wie geht es weiter?

Heute läuft der zweite Session-Tag des EduCamps, an dem laut Twitter auch spannende Themen bearbeitet werden, etwa „Besser scheitern“. Leider habe ich keine Zeit. Genau genommen prokrastiniere ich gerade, indem ich diesen Blogbeitrag schreibe… Also Schluss jetzt.

Sehen wir uns am 1., 2. oder 3. November 2013 auf dem nächsten EduCamp in Berlin?

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