Geht doch! Oder auch nicht.

Ich habe mir vor genau drei Monaten selbst die Herausforderung gestellt, hier für etwas Leben zu sorgen: Jede Woche zwei Beiträge. Mal kurz und oberflächlich, mal lang und etwas tiefgehender. Mal berichtend, mal fragend, mal provozierend. Gelungen? Ja und nein.

Das mit den zwei Beiträgen pro Woche habe ich problemlos hinbekommen. Ich blicke zwar auf etwas Erfahrung beim Bloggen zurück – macht es durchaus einfacher – aber auch mit Vollzeit-Job, Quasi-Nebenjob in den vergangenen drei Monaten und Freizeit für Minecraft&Co. habe ich immer Zeit dafür gefunden. Ich stelle daher die Behauptung in den Raum: Es ist wirklich eine Prioritäten- und keine Zeitfrage. Wer diese Plattform tatsächlich nutzen möchte, sollte es ohne Schwierigkeiten schaffen, wenigstens alle vier Wochen mal einen Beitrag herauszugeben.

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Gescheitert bin ich trotzdem. Reaktion gegen Null. Das kann beispielsweise daran liegen, dass die Beiträge niemandem interessieren und schon gar nicht dazu animieren eine Antwort zu hinterlassen. Diese Hypothese kann ich so allerdings nicht halten. Einige der Beiträge habe ich auch in meinem Blog positioniert, etwa den Aufruf zur Blogparade, und darauf Antworten bekommen. Die Hypothese könnte allenfalls noch lauten, dass meine Beiträge hier niemandem interessieren – also speziell Personen von teach4TU bzw. Personen aus deren Programmen. Wenn Fragen nach dem Wesen eines Hochschulstudiums oder Ideen zum Lernen mit digitalen Medien für diesen Kreis langweilig sein sollten, läge aber Einiges im Argen.

Eine Stufe zurückgehen könnte man noch: Was nicht bekannt ist, kann auch nicht rezipiert und diskutiert werden. Da sehe ich für die Plattform tatsächlich Luft nach oben, aktiv zu werden. Andererseits ist es nun echt kein Hexenwerk, sich etwa per RSS neue Beiträge ins E-Mail-Postfach schieben zu lassen. Mindestens durch „Neues aus den E-Portfolios“ könnte man sich dann informieren. Aber wenn das nicht einmal die Leute von teach4TU selbst vorleben und E-Portfolios nicht nutzen, weder kommentierend noch als Begleitung der Programme oder als Individuum…

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