Meine Rolle als Projektleiter (Rückblick zum Workshop)

Im letzten Workshop der Basisqualifizierung gab es als Aufgabe „kritische Situationen zu üben“. Ein Teil meiner Gruppe hatte sich ein Rollenspiel ausgedacht, in dem unwissende Akteure mitspielen mussten. So auch ich. Meine Rolle, war die des Projektleiters. Mein Projektteam bestand aus drei wissenschaftlichen Mitarbeitern und einem Professor, der gekonnt und geschickt sich in das Gespräch brachte. Ich als Projektleitung, die das Gesamtprojekt den potentiellen Partner vorstellen musste, war nun gezwungen, dieses Redebedürfnis des Professors auf ein Mindestmaß zu bringen. Es war eine sehr schöne Herausforderung, vor allem da meine Projektmitglieder selbst nichts zum Gespräch betragen wollten. Ich war ganz schön auf mich selbst gestellt und der potentielle Projektpartner wollte ebenso nur mit dem Professor sprechen. Wo war nur mein Team? Wahrscheinlich kommt euch diese Situation bekannt vor, im Unialltag. Leider war ich so angespannt, dass ich mich selbst nicht reflektieren konnte. Ich dachte die ganzen Zeit nur, warum jeden die Anderen nicht mit mir, selbst wenn ich sie dazu aufforderte.
Somit möchte ich Euch bitten, mir ein Feedback zu geben.
Für die, die dabei waren: Was war gut und was habt Ihr für euch mitgenommen?
Für die Anderen: Welche Tips und Tricks habt Ihr dazu?

 

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Ein Kommentar auf “Meine Rolle als Projektleiter (Rückblick zum Workshop)
  1. Thomas Czerwionka sagt:

    Schwer zu sagen… Wenn Professor & Projektpartner nur miteinander statt mit mir reden wollen und vom Team auch nichts kommt, hätte ich vermutlich früher oder später meine Bemühungen eingestellt, das Gespräch mehr oder weniger laufen lassen und die Situation im Nachhinein mit meinem Team und auch mit dem Professor besprochen. Als Projektleiter könnte ich ja auch nach dem Gespräch noch Akzente setzen, indem ich z.B. per Mail Themen/Fragen aufgreife, weitere Informationen liefere o.Ä. Und vor der nächsten ähnlichen Situation würde ich wohl insbesondere mit dem Professor die Rollen-/Aufgabenverteilung besprechen – in der Hoffnung, dass es dann besser läuft.

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