Sommersemester 2015

Erfahrungsbericht von Antonia & Minh 

Im Juni haben wir uns alle in der Okercabana getroffen. Es waren ungefähr 10 Scouts und 5 internationale Studierende mit dabei. Da das Wetter sehr gut war, haben wir alle gemütlich im Sand gesessen, Aperol Spritz getrunken oder wahlweise Bier und uns einfach nett unterhalten. Da wir so viele waren, war es besonders schön von den anderen Tandems zu hören, wie gut die Sitzungen laufen und es war schön zu sehen, dass sich schon die ersten Freundschaften gebildet haben.

Unbenannt 1

Auf dem Sommerfest am 3.Juli haben sich ganze viele Scouts und internationale Studierende getroffen, um gemeinsam ein Bier zu trinken. Es war wie immer schön sich in der Großgruppe auszutauschen und Ideen zu sammeln, was man in den letzten Wochen im SCOUT Projekt noch alles machen kann. Da wir alle feststellten, dass wir die ganzen Ideen gar nicht in 3 Wochen unterbringen können, waren wir uns alle einig, dass wir auch nach offiziellem Abschluss des Projektes die ein oder andere Aktivität in der Großgruppe unternehmen werden 🙂

Um gemeinsam Tanz in den Mai zu feiern hatte sich ein kleines Grüppchen von 4 Scouts und 3 Internationalen Studierenden Abends in der Luke 6 getroffen. Dort hatten wir erst einmal tolle Gespräche und jede mange Spaß. Besonders spannend fand ich es von den Internationals zu hören, was sie durch die Medien schon über den 1.Mai in Deutschland wussten, sodass wir uns lange über dieses Thema unterhielten. Irgendwann sollte aber gut sein mit Politik und so wanderten wir anschließend noch ins Brain und tanzten bis es hell wurde.

 


Erfahrungsbericht von David & Thomas 

Honky Tonk Nacht
Am 9. Mai, also eine Woche nach dem Kennenlernen, haben wir beschlossen die Honky Tonk Nacht in Braunschweig zu besuchen. Dies ist ein Abend an dem in verschiedenen Kneipen gleichzeitig Bands spielen und man nur einmal Eintritt dafür bezahlt.
Dies war wie gemacht für uns, weil wir beide viele Arten von Musik und Konzerte lieben.
Getroffen haben wir uns vor einem Irischen Pub mit einer Kommilitonin meiner Freundin, die auch später noch zu uns stoßen wollte. Dann sind wir im Laufe des Abends noch weiter durch andere Lokalitäten gezogen, wobei das Highlight wohl eine „die Ärzte“ Coverband. Vor Lauter Übermut haben wir uns dann noch einen extrascharfen Mexikaner bestellt, was wir darauf bald bereuten.
Spieleabend
Am 12.06 war so schönes Wetter draußen, weshalb wir beschlossen uns mit ein paar Leuten zum Spieleabend zu treffen. Zuerst brachten wir Thomas Ligretto bei, was ihn, wie jeden anderen auch zunächst sehr überforderte. Aber es ist ein gutes Spiel zum wach werden. Danach spielten wir Risiko. Da die meisten von uns das Spiel nicht wirklich kannten, war es fair. Für jeden sah es mal besser und mal schlechter aus. Doch Thomas kämpfte sich Stück für Stück erst durch Afrika, dann durch Südamerika. Europa hatte ich weitestgehend besetzt, so kam es zu sehr verlustreichen Gefechten zwischen uns. Da keiner von uns noch einer von den anderen seiner Missionserfüllung erheblich näher kam, beschlossen wir, dass jeder nur noch einen Durchgang haben sollte. Carla, schon stark angeschlagen, verlor in dieser Runde mehr und mehr an Boden. Thomas, der als letztes dran war, versetzte ihr dann den finalen Stoß indem er ihre Truppen in Venezuela auslöschte. Dann war das Spiel vorbei. Als wir versuchten auszumachen, wen man zum Sieger erklären könnte, stellten wir fest, das mit der Eliminierung Carlas Truppen Thomas seine Mission erfüllt hatte.
Echte Körper Ausstellung
Am 19. Juni sind wir mir 2 Kommilitonen von in die in Braunschweig eine Woche gastierende Ausstellung Echte Körper on Tour gegangen. Diese zu finden war gar nicht so einfach, weil sie irgendwo im Norden der Stadt beim IKEA war. Als wir ankamen erwartete uns eine Überraschung: die Ausstellung fand in einem großen Zelt statt. Alles hatte so ein bisschen Wanderzirkusatmosphäre. Als wir diese Irritation überwunden hatten, konnten wir die Ausstellung jedoch genießen, wobei es doch relativ viele Texte zu lesen gab, was auf dauer anstrengend war. Trotzdem hat sich Thomas tapfer geschlagen.
Das eigentlich interessante waren ja auch die ausgestellten Körper, wie z.B. 1 Körper in 2 cm dicke Scheiben geschnitten und auf 5m aufgeteilt. Ähnlich makaber, aber dennoch interessant, waren die ausgestellten Föten.
Letztendlich haben wir alle viel gelernt.
Danach sind wir zu dem neu eröffneten Edel Dönerladen gefahren, da wir nach 4 Stunden in der Ausstellung großen Hunger hatten. Das war sehr lecker. Als die Kellnerin dann zum abräumen kam und fragte, ob es geschmeckt hat, antwortete Thomas, wie aus der Kanone geschossen: “NEIN!“ Als ihm jedoch klar wurde, was er gerade gesagt hatte korregierte er sein Urteil. Nachdem sie gegangen war, meinte er nur “ich glaube, sie hat nicht gemerkt, dass ich Franzose bin” So haben wir letztendlich den ganzen Nachmittag miteinander verbracht und hatten dabei sehr viel Spaß.

 

Sneak Peak
Am Abend nach unserer 4. Sitzung wollten wir auch in die Sneak Peek im C1 Kino. Dies ist eine gute Gelegenheit einen Film zusammen zu gucken, weil hier die Filme auf Englisch laufen.
Zusammen mit Kommilitoninnen meiner Freundin haben wir uns im Kino getroffen. Es lief der Film „unfriended“. Dieser handelt über ein Mädchen, welches sich aufgrund von Mobbing umgebracht hat und nun zurück kehrt um sich zu rächen.
Nach dem Film standen wir alle noch eine Stunde vor dem Kino, weil wir das Gesehene noch gemeinsam verarbeitet haben

Unbenannt
Auf dem Bild sieht man uns, beim gemeinsamen Musizieren. Dies taten wir manchmal nach den Sitzungen 🙂


 

Erfahrungsbericht von Arnaud & Qingbin 

Am 08.05.2015 habe ich bei mir in meinen 28. Geburtstag rein gefeiert und habe dazu ein paar Freunde, meinen International Qingbin, so wie andere Scouts und ihre Internationals eingeladen. Wir haben an dem Abend ausgiebig Steaks, Würste und Baguettes gegrillt, Tischkicker, Dart und Beer-Pong  gespielt und das ein oder andere alkoholische Getränke zu uns genommen. Qingbin hat mir zu meinem Geburtstag grünen und gelben Tee aus China mitgebracht, was mich sehr gefreut hat. Bei der Feier kamen viele Gespräche zwischen allen Besuchern auf, was den Abend sehr angenehm gestaltet hat. Wir hatten alle sehr viel Spaß.

Qingbin lud mich zu einem Feuertopf-Abend ein. Er wollte mir ein typisches Abendessen in China zeigen. Diesen haben wir in der Wohnung einiger Freunde von ihm verbracht. Es waren vier chinesische Freunde und ein weiterer Scout anwesend. Als Feuertopf wird eine Art Fondue bezeichnet. Dabei wird auf einem Herd eine scharfe Brühe erhitzt, in die man Fleisch und Gemüse legt. Danach nimmt sich jeder was er möchte aus der Brühe und tunkt es in eine zuvor bereitete Sauce in seinem Schälchen. Natürlich haben wir nur mit Stäbchen gegessen.

Nach dem chinesischen Abendessen wollte ich Qingbin auch mal ein Essen aus Europa präsentieren. Dafür habe ich mich für Käsespätzle entschieden. Es war ein Abend an dem wir in der Studentenverbindung für alle kochen. Zum Essen kamen einige Mitglieder der Verbindung, Qingbin, meine Freundin Andrea und mein Kumpel Waldemar mit seinem International Daniel. Das Essen war nicht ganz so gut gelungen, muss ich zugeben. Wir haben trotzdem einen schönen Abend verbracht und haben außerdem noch einen selbstgebrannten Schnaps getrunken, den ich von einem International aus der Ukraine bekommen habe.

Einige Scouts und Internationals haben das Sportfest der TU Braunschweig besucht, so wie auch Qingbin mit mir, meiner Freundin und einer ihrer Arbeitskolleginnen. An dem Abend haben wir mit der Leitung des Scoutprogramms und einigen Teilnehmern ein Gruppenbild geschossen. Das Sportprogramm war in diesem Jahr eher bedürftig, weshalb man sich eher bei einem Bier oder einer Bratwurst unterhalten hat. Dabei haben Qingbin und ich uns oft mit Freunden beider Seiten unterhalten. Bei der gespielten Musik kam bei uns nicht so viel Stimmung auf, weswegen wir das Tanzen den anderen Gästen überlassen haben. Zum Glück hatte an diesem Abend das Wetter mitgespielt.

 


Erfahrungsbericht von Christiane & Jiahang 

Kino
Am 12.05. waren wir im Unikino. Wie schauten uns den Film ,,Die Entdeckung der Unendlichkeit” an. Das Unikino findet jeden Dienstag statt. Der Film war eine gute Wahl, da er uns sehr gefallen hat. An einem anderen Abend, dem 21.06 waren wir im C1, um uns den Tatort anzuschauen. Ausgewählt haben wir den Kinobesuch als gemeinsame Aktivität, da wir beide gerne Filme sehen, den Tatort haben wir uns aber auch deswegen angesehen, weil es etwas Typisches für Deutschland ist.

Mittelalterlicher Markt45
Am Pfingstwochenende war der Mittelalterliche Markt in Braunschweig. Gemeinsam mit einem weiteren Freund haben wir uns den Markt auf dem Burgplatz angeschaut. Auf dem Markt sahen wir uns Handwerk, Musik, Spiele und Jongleure an und wir probierten mittelalterliche Speisen und Getränke. Es war interessant und hat uns gut gefallen. Ausgewählt haben wir diese Aktivität, weil der Mittelalterliche Markt etwas Typisches für Braunschweig ist und uns viel Neues entdecken ließ.

Kochen
An einem Sonntagabend trafen wir uns zum gemeinsamen Kochen. Als Hauptgericht haben wir uns Chili con Carne und eine traditionelle chinesische Speise mit Fisch und Chinakohl ausgesucht und als Nachtisch gab es Beerenwölkchen. Das gemeinsame Kochen hat viel Spaß gemacht und es war alles sehr lecker.

Minigolf + Okercabana
Als letzte Aktivität spielten wir Minigolf im Kennelbad. Wir trafen uns am an der Uni, um gemeinsam zum Kennelbad zu fahren. Es war schönes Wetter und viele Leute waren beim Minigolf. Obwohl wir manche Bahn nicht schafften war das Spiel lustig und machte Spaß. Danach gingen wir in die Okercabana und verbrachten noch einen schönen Abend am Strand.


 

 

Erfahrungsbericht von Moritz & Daniel m

Zu unserem ersten Treffen haben wir zusammen original chilenische Empanadas gekocht. Das ist ein mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllter Teigfladen, der in ganz Lateinamerika verbreitet ist. Ausgewählt haben wir diese Aktivität, weil wir beide liebend gerne Empanadas essen, aber ich bisher nur die kolumbianische Variante kannte. Das Ergebnis hat mich überzeugt dass auch die chilenische köstlich ist. Ein Foto davon ist am Ende des Dokuments.

Wir haben uns dann das nächste mal das Relegationsrückspiel Hamburger SV gegen Karlsruhe in einer Bar angeschaut. Dabei gab es leckeres deutsches Weißbier. Wir haben zufällig einen Bekannten von mir in der Bar getroffen mit dem wir kurz geschnackt haben. Den Ausgang des Spiels haben wir uns zwar beide anders gewünscht, aber spannend war es allemal.

Im Juli ist die Familie von Daniel in Braunschweig angekommen um ihn zu besuchen. Gemeinsam haben wir am Samstag die Stadt besichtigt und Bratwurst gegessen. Später haben wir dann noch alle zusammen ein Bier im Eusebia getrunken und uns wunderbar auf Spanisch über kulturelle Unterschiede und Besonderheiten unterhalten.


 Erfahrungsbericht von Rabea & Hou

Am 11. Juni 2015 haben wir uns für unsere erste gemeinsame Aktivität getroffen. Das Wetter in der Woche war schön und wir haben uns entschlossen uns abends mit einigen Scouts und Internationals in der Okercabana zu treffen. Wir haben uns in einen großen Kreis aus Strandstühlen gesetzt, Cocktails und Bier getrunken und viel geredet und gelacht. Es waren viele andere dabei uns es war nett sich mit anderen aus dem Programm austauschen zu können.

Unseren ersten Kochabend haben wir im Juni gemacht. Da Hou Lei noch nie ein Schnitzel selbst gemacht hatte, haben wir spontan entschlossen, dass wir das ja einmal machen könnten. Wir haben uns bei mir im Wohnheim getroffen und uns direkt daran gemacht Schnitzel mit Kartoffeln zuzubereiten. So haben wir einen tollen Abend miteinander verbracht, bei dem wir viel Spaß hatten, Neues über die jeweils andere Kultur und uns gegenseitig besser kennengelernt haben.

Unsere dritte Freizeitaktivität im Juli haben wir mit einer der Sitzungen kombiniert. Wir haben uns morgens um 9 Uhr bei Hou Lei getroffen und sind dann zu einem kleinen Café in einer Seitenstraße gegangen, dass sehr schön und gemütlich war. Dort haben wir dann circa zwei Stunden geredet und gefrühstückt, bevor wir noch die nächste Sitzung durchgesprochen haben.

Mitte Juli haben wir uns schließlich das letzte Mal im Rahmen des SCOUT-Programms getroffen. Aufgrund des schlechten Wetters haben wir uns dagegen entschieden etwas draußen zu unternehmen und haben stattdessen Jiaozi gegessen, ein chinesisches Gericht. Es ist ein Teig, gefüllt mit einer Mischung aus Hackfleisch und Porree, welcher gekocht wird. Es hat uns beiden sehr gut geschmeckt!


 

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