Abschlusstreffen Sommersemester 2017

Abschlusstreffen17

Liebe Sprachcoaches,

das Semester neigt sich langsam dem Ende und so auch die erste Runde des SOS-Projekts in diesem Jahr.
Zuvor möchten wir uns als SOS-Team jedoch nochmals herzlich für euer entgegengebrachtes Engagement bedanken!
Viele von euch haben mehr als die erforderlichen Treffen abgeleistet, was uns immer wieder zeigt, wie weit eure persönlichen Interessen und Motivation über das Geforderte hinausgehen.

Wir wünsche euch viel Erfolg für die kommende Klausurenphase, eine anschließend wohlverdiente vorlesungsfreie Zeit und hoffen natürlich, dass wir uns im Wintersemester wiedersehen!

Euer SOS-Team

Es geht in die nächste Runde!

Liebe Sprachcoaches,

wir begrüßen Euch hier noch einmal offiziell auf unserem E-Portfolio und freuen uns über die große Teilnehmerzahl.
Viele von Euch haben schon mehrere ausführliche Protokolle hochgeladen, die wir natürlich lesen und kommentieren werden, um Euch Ratschläge für die nächsten Treffen zu geben.
Zusätzlich werden wir Euch bei den Lerntreffen besuchen kommen (falls noch nicht geschehen). Vorher werden wir dafür per Mail einen Termin mit Euch vereinbaren.
Besonders freuen wir uns über Verbesserungsvorschläge/Anmerkungen im Protokollbericht. Hier habt Ihr die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des S.O.S.-Projekts mitzuwirken. Bitte nehmt diese Chance wahr!

Außerdem nochmal eine kleine Erinnerung zur Weihnachtsfeier:
Wann? 05. Dezember, 19:00 Uhr
Wo? Zimmerstraße 24c (Grotrian, Carolo Campus Café)

Eintritt: Etwas (am besten landestypisch) zu Essen für das Buffett. Weder Chips noch Salzstangen fallen hier unter die Bezeichnung landestypisch oder Essen. 😉

Euer S.O.S.-Team

Abschlusstreffen und Semesterende Sommersemester 2016

Liebe Sprachcoaches,

vergangene Woche hat das Abschlusstreffen dieses Semesters stattgefunden. Wir haben zwei spannende Präsentationen über Shanghai und Kamerun gehört, Ihr habt die Zertifikate überreicht bekommen und anschließend haben wir das Abschlusstreffen in entspannter Atmosphäre mit Buffet ausklingen lassen.

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Das Semesterende möchten wir nun auch nochmal als Gelegenheit wahrnehmen, um Euch für Euer Engagement und die gute Mitarbeit im S.O.S.-Projekt zu danken. Es wurden in diesem Semester wieder viele internationale Freundschaften geknüpft, viel voneinander gelernt und vor allem wurden die internationalen Studierenden hinsichtlich sprachlicher Barrieren bestens unterstützt, wofür sie sehr dankbar sind.

Da das S.O.S.-Projekt auch wieder im nächsten Semester angeboten wird, würden wir uns freuen, wenn Ihr auch nächstes Semester als Senior-Coaches am S.O.S.-Projekt teilnehmt um die internationalen Studierenden zu unterstützen.

Wir wünschen Euch für alle weiteren Klausuren viel Erfolg und im Anschluss erholsame Semesterferien.

Euer S.O.S.-Team

Semesterbeginn SS 16

Liebe Sprachcoaches,

wir begrüßen Euch ganz herzlich auf dem E-Portfolio des S.O.S.-Projekts.

Heute erhaltet Ihr die Zugangsdaten für das E-Portfolio, sodass Ihr die Lerntreffen mit Euren internationalen Studierenden hier protokollieren könnt. Morgen, am 3. Tag des Professionalisierungsworkshops, gebe ich Euch eine kurze Einführung in die Bedienung des E-Portfolios.

Nachdem Ihr nächste Woche im Rahmen der „1. Treffen“ die internationalen Studierenden kennenlernt, können die Lerntreffen starten.

Wenn Ihr Fragen bzgl. der Benutzung des E-Portfolios habt, könnt Ihr Euch gern an mich wenden -> T.Reger@TU-BS.de

Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg bei den Lerntreffen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit 😉

Das S.O.S.-Team

Semesterbeginn WS 15/16

Ich begrüße Sie herzlich auf dem E-Portfolio des S.o.S.-Projektes.

Das Semester hat mittlerweile begonnen und auch die Crashkurse sind soweit abgeschlossen. Am Mittwoch werden die Lerngruppen eingeteilt und dann auch zeitnah die Lerntreffen beginnen.

Falls es noch Fragen bzgl. der Anmeldung für das E-Portfolio oder dessen Nutzung gibt können Sie sich gerne an mich unter s.monshausen@tu-bs.de wenden.

Den Sprachcoaches wünschen wir eine erfolgreiche Zeit in ihren Lerngruppen und freuen usn auf eine gute Zusammenarbeit in diesem Semester.

 

Semesterende

Liebe Sprachcoaches,

die meisten von euch haben alle erforderlichen Leistungen zum Erhalt des Abschlusszertifikats erbracht und sich somit mindestens sechsmal mit den fremdsprachigen Studierenden getroffen. Wir als S.o.S.-Team möchten euch an dieser Stelle für euren Einsatz und die gute Mitarbeit bedanken. Einige haben in ihren Protokollen geschrieben, dass im Laufe der Lerntreffen deutliche Fortschritte im Verständnis der Lerninhalte erkennbar waren. Auch wurden einige Kontakte geknüpft, sodass manche Lerngemeinschaften trotz Zertifikaterhalt weitergeführt werden. Dies zeigt uns, das wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind und umso mehr freuen wir uns natürlich über solche Rückmeldungen.

Da Stillstand in der Regel Rückschritt bedeutet, wollen wir eure Protokolle nicht nur als Leistungsnachweis, sondern auch als Feedback nutzen, um in den kommenden Semestern die Qualität der Organisation und Betreuung weiter zu erhöhen. Gerne könnt ihr uns auch darüber hinaus Anregungen geben, was wir verbessern könnten. So werden eure Nachfolger und vielleicht auch ihr selbst davon in Zukunft profitieren, denn…

…bei Interesse besteht die Möglichkeit, auch im nächsten Semester als Sprachcoach tätig zu sein. Meldet euch hierfür einfach bei Maria Neumann oder Dezhen Li für weitere Informationen.

In diesem Sinne wünschen wir euch noch viel Erfolg in eurem weiteren Studium.

Euer S.o.S.-Team

Tag der Lehre

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Wir hatten dieses Jahr die Möglichkeit, unser Projekt auch auf dem Tag der Lehre vorzustellen. Hier konnten wir sowohl am Stand als auch auf dem „Teacher Slam“ über unser davon berichten und unser Anliegen auch weitergeben.

Wir erhielten durchweg positives Feedback und sind zuversichtlich, das Modul „Studieren ohne Sprachbarrieren“ auch in Zukunft anbieten zu können. Ein Dank an dieser Stelle auch an Marvin Röhrdanz und Helge Micheel, die uns an diesem Tag tatkräftig unterstützt haben.

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Nutzung des E-Portfolios

Es ist soweit. Jeder von den Sprachcoaches sollte nun die Zugänge für das E-Portfolio per Mail auf seine Tu-Adresse erhalten haben.

Unter dem Reiter „Sprachcoaches“ ist für jeden Teilnehmer eine Unterkategorie eingerichtet. Dort könnt ihr eure Lerntreffen dokumentieren. Orientiert euch dabei bitte an der Strukturierung des Beispieleintrags.

Fragen könnt ihr entweder als Kommentar in der Kategorie Marktplatz stellen oder mir direkt per Mail unter s.monshausen@tu-bs.de schreiben.

Ich wünsche euch viel Erfolg beim Durchführen eurer Lerngruppen.

Maßnahmen für ein sprachbarrierefreies Lehren

_MG_4406 Mit Hilfe der Erfahrungen der Sprachcoaches konnte die hochschuldidaktische Handreichung „Diskussionspapier Lehre ohne Sprachbarrieren“– angelehnt an das „Diskussionspapier Gute Lehre“ verfasst werden und listet einfache Maßnahmen für Dozierende auf, mit denen Lernbarrieren für fremdsprachige Studierende gesenkt werden können. Dieser Katalog besteht aus 10 Punkten, die in Zukunft erweiterbar sind. Diese sind als Handlungsempfehlungen für Lehrende zu verstehen, die nicht-deutschmuttersprachliche Studierende in ihren Lehrveranstaltungen betreuen.

Kooperationspartner

Diskussionspapier 1.0
„Studieren ohne Sprachbarrieren“
Handlungsempfehlungen für Lehrende der TU Braunschweig
zur Verbesserung der Lehre für fremdsprachige Studierende

1) Eine deutliche Aussprache und ein reduziertes Sprechtempo unterstützen das Hörverstehen
Verstehendes Hören stellt eine große Herausforderung in Lehrveranstaltungen dar. Oft wird weniger als 30 Prozent des Gesprochenen verstanden. Undeutliches, leises Sprechen oder eine hohe Sprechgeschwindigkeit erschwert das Hörverstehen zusätzlich. Auch dialektale Aussprache kann zu Irritationen führen, dem Gesagten zu folgen. Die Identifikation von auditiven Signalen mit Bedeutung ist bei fremdsprachigen Studierenden eine aufwendige kognitive Leistung. Wiederholungen und langsame Sprechgeschwindigkeit sind bei relevanten Inhalten sinnvoll und werden nicht nur von internationalen Studierenden begrüßt.

2) Eine eindeutige Handschrift vermeidet Missverständnisse
Besonders fremdsprachigen Studierenden, die in einem anderen Schriftsystem heimisch sind, fällt es oft schwer, schriftliche Darstellungen ihrer Lehrenden zu entschlüsseln. Sie können diese Herausforderung vermeiden, indem Sie Ihre Inhalte in einer Präsentation/Skript etc. verschriftlichen und/oder auf deutliche Handschrift achten.

3) Visualisierungen unterstützen den kognitiven Lernprozess
Die Folgen der Flüchtigkeit des Gesprochenen können durch Visualisierungen entlastet werden. Begleitendes Bildmaterial verhindert den Abbruch des Hörverstehens beim Nichtverstehen einzelner Wörter und hilft beim Wiedererkennen von Wörtern und Wendungen. Das Verbinden von auditiven Informationen mit visuellen Darstellungen erhöht die kognitive Kapazität und damit auch den Lerneffekt. Die Behaltensleistung erhöht sich bei Versprachlichung eines Bildes und umgekehrt.

4) Die relevanten Begriffe/Termini einer Einheit festhalten
Es hat sich bewährt, die wichtigen und prüfungsrelevanten Begriffe einer Einheit (Vorlesung, Seminar, Übung) für die Studierenden zusammenzufassen. Dies können z.B. Fachbegriffe, Termini, Symbole, Theoriebezeichnungen sein. Maximal zehn Lernbegriffe pro Unterrichtseinheit sind dabei empfehlenswert und kann als Glossar angelegt werden.

5) Klare und einheitliche Arbeitsanweisungen
Arbeitsanweisungen erfolgen meist in imperativischer Form (Berechnen Sie! Ermitteln Sie! Begründen Sie! etc.). Stellen Sie sicher, dass Ihren Studierenden klar ist, welche Handlungsmuster sich hinter den einzelnen Arbeitsanweisungen verbergen und wie diese angewendet werden müssen. Hilfreich ist auch hier eine einheitliche Verwendung der Verben, die Handlungsaufträge beschreiben.

6) Komplexe Definitionen sprachlich vereinfachen
Definitionen sind sprachlich komprimierte und damit auch sprachlich komplizierte Konstrukte. Kennzeichnend ist eine große Anzahl von Wörtern noch vor dem ersten Verb. Sie können diesen für die deutsche Wissenschaftssprache bekannten Nominalstil vereinfachen, indem Sie z.B. aus einem langen Satz zwei bis drei kurze Sätze formulieren. Das ist dann zwar etwas länger, aber nicht weniger wissenschaftlich. Es reicht aus, wenn maximal drei Wörter vor dem Verb des Satzes stehen. Diese Reduktion der sprachlichen Komplexität ist für mündliche und schriftliche Fachkommunikation empfehlenswert.

7) Einheitliche Notation griechischer Buchstaben
Griechische Buchstaben sind vielen internationalen Studierenden oft nicht hinreichend bekannt. Hier ist es wichtig, die Notationen zu vereinheitlichen und mit Übungsleitern abzusprechen.

8) Kooperative Lernformen fördern
Es hat sich in kleinen Übungen als praktikabel erwiesen, international heterogene Gruppen zu bilden. Sie können darauf achten, dass Sie z.B. bei einer Gruppenarbeit von drei Personen auch immer eine(n) fremdsprachige(n) Studierende(n) zuordnen, um die Kommunikationsmöglichkeit für diese(n) zu erhöhen.

9) Fachkommunikation als Training-on-the-Job verstehen
Gute Deutschkenntnisse ermöglichen einen adäquaten allgemeinen und fachlichen Austausch. Ohne diese ist es unmöglich, für den deutschen Arbeitsmarkt in mittelständischen Unternehmen attraktiv zu sein. Sie können die Kommunikationsfähigkeit Ihrer fremdsprachigen Studierenden fördern, indem Sie fachliche und allgemeine Kommunikationssituationen schaffen. Diese haben das Ziel, (Fach-)Sprache ungezwungen anzuwenden und einzuüben.

10) Lächelnde und gesprächsbreite Dozierende schaffen eine angstfreie Lernatmosphäre
Positive nonverbale Signale und eine empathische Haltung der Lehrenden unterstützen das lernförderliche Klima. Das Lächeln ist in vielen Kulturen, ganz besonders in süd-ost-asiatischen Kulturkreisen, nicht nur ein Signal der Offenheit und Integration, sondern auch ein Ausdruck der inneren Haltung. Die emotionale Anteilnahme des Lehrenden im Lernprozess fördert nachweislich den Lernerfolg der Studierenden.

Unterschriften

Hier geht es zur Pdf „Diskussionspapier Lehre ohne Sprachbarrieren„.

Herzlich Willkommen

sos

Ich begrüße Sie auf dem E-Portfolio der Veranstaltung “Studieren ohne Sprachbarrieren”. Als Sprachcoach haben Sie hier die Möglichkeit, ihre Erfahrungen in den Lerntreffs zu dokumentieren und weitergehende Materialien auch anderen zur Verfügung zu stellen.

Nach Anmeldung mit den Zugangsdaten ist hierfür unter dem Reiter “Sprachcoaches” für jeden Teilnehmer ein eigene Seite reserviert, die mit eigenen Inhalten zu füllen ist. Diese Inhalte können untereinader eingesehen werden, jedoch beziehen sich die Schreibrechte ausschließlich auf den eigenen Bereich.

In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Viele Grüße

Samuel