PROJEKTBESCHREIBUNG

Zukunft der Mobilitätskette: das Fahrrad als Scharnier

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird die Vereinbarkeit von Fuß-/Radverkehr mit dem ÖPNV am Beispiel des Großraums Braunschweig untersucht.

Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020) über drei Jahre gefördert.

Ziel ist, verallgemeinerbare Potenziale für eine inter-/multimodale Mobilität hinsichtlich der Erreichbarkeitsinfrastruktur in einer alternden Gesellschaft aufzuzeigen.
Der Großraum Braunschweig ist mit einem Bevölkerungsrückgang und Alterungsprozess in peripheren Räumen bei einem gleichzeitigen Zustrom von jüngeren und mobileren Bevölkerungsgruppen in städtische Regionen konfrontiert. Durch zurückgehende Fahrgastzahlen in den Stadt-Rand-Gebieten ist der ÖPNV teilweise nicht mehr im Stande, die Beförderungsleistung aufrecht zu erhalten. Diese sich verstärkende Disparität kann im Großraum Braunschweig exemplarisch beobachtet werden.
Um die Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aller zu unterstützen, kann eine Stärkung des Umweltverbunds, insbesondere des Fahrradanteils, einen wichtigen Beitrag leisten. Im Rahmen des Projekts werden die vorhandenen Mobilitätsmuster (Alltags-, Freizeit- und Besorgungsmobilität) und deren inter- und multimodale Anteile identifiziert.

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